Bali
Meine zweite Heimat

Der Busterminal Ubung wird gesäumt von Reisfelder und Palmen. Ein paar wenige Essbuden servieren einfache Köstlichkeiten. Wer das Essen mitnehmen will, dem wird es in Bananenblätter und Zeitungen eingepackt. Fliegende Händler bieten frische Früchte, gedünstete Erdnüsse und weitere leckere Snacks an.

Ein klappriger Pickup bringt mich über eine staubige und mit Schlaglöchern übersäte Strasse nach Kuta. Ich lasse mich in einem Losmen (indonesische Herberge) nieder. Kurz aber intensiv geniesse ich das überbordende Nachtleben.

Nach ein paar Tagen wird mir der Rummel zu gross und ich ziehe weiter ins beschauliche Candi Dasa.

Seither hat sich auf der Insel der Götter einiges getan. Vom Geheimtipp unter Weltenbummler zur weltbekannten Feriendestination. Mit all den positiven und negativen Nebenerscheinungen.

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Kaffee
Meine Leidenschaft

Es beginnt mit dem Hauskauf. Nach zehn Jahren auf Bali, komme ich mit meiner Familie zurück in die Schweiz. Unser Sohn soll eine Schweizer Ausbildung geniessen können.

Mit dem Haus übernehme ich auch gleich ein paar zurückgelassene Utensilien. Unter anderem eine alte Kaffeemühle. Ein Riesending! So wie sie früher in den "Tante-Emma" Läden gestanden haben.

Bisher kenne ich Kaffee nur als Konsument von fader Brühe in Restaurants oder ab und an mal einen selbst aufgesetzten Filterkaffee.

Aber dieses Unding weckt meine Neugierde. Ist es wirklich eine Mühle mit integriertem Röster? Ich beginne zu Recherchieren. Nein, ist es nicht!

Dennoch beginnt damit meine Kariere als Kaffeeröster...

Flores
Meine dritte Heimat

Pak Stephanus kann es kaum glauben. Aber es ist so. Nach beinahe 30 Jahren übernachte ich wieder in seinem Hotel Sindah in Ruteng.

Die damals nigelnagelneuen Zimmer, sind zu heruntergekommenen Löcher verkommen. Hingegen sind die Zimmer im Neubau mit phantastischer Sicht auf die Berge ein Traum.

Aus dem damaligen verschlafenen Nest, ist ein pulsierendes Städtchen herangewachsen. Leider ist die direkte Flugverbindung von Denpasar nach Ruteng schon wieder eingestellt. So fliege ich halt in gut einer Stunde von Bali nach Labuanbajo.

Von der Küstenstadt ganz im Westen der Insel fahre ich über die hervorragend ausgebaute Trans-Flores Strasse in nur gerade vier Stunden nach Ruteng. Vor dreissig Jahren habe ich für diese Strecke von rund 120 Kilometern das doppelte an Zeit benötigt!

Die "Hallo Mister!"-Rufe sind verstummt.

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